Platinmünzen als Geldanlage

März 7, 2010

Die Platinmünze gehört zu einer eher seltenen Anlageform. Dies ist vor allem auf geschichtliche Hintergründe zurückzuführen, jedoch sind die Präferenzen für Gold und Silber nicht unberechtigt. In Deutschland liegt der Fall vor, das Gold und Silber nicht versteuert werden müssen. Platin muss hingegen beim kauf in der vollen Summe mit 19% Mehrwertsteuer gezahlt werden. Das Kaufen von Platinmünzen kann sich jedoch auch lohnen, wenn der Kurs, wie in den vergangenen Jahren weiterhin stark ansteigt. Platinmünzen kaufen kann man zum Beispiel im Internet, jedoch ist das Angebot im Vergleich zu anderen Edelmetallen noch eher geringfügig. Die ersten Platinmünzen wurden in Russland im 19. Jahrhundert geprägt. Heute befinden sich auf dem Markt sehr viele unterschiedliche Platinmünzen zum Kauf. Eine der beliebtesten Platinmünzen ist der “Noble”, welcher von 1984 bis 1990 geprägt wurde. Der Nobel zeichnet sich optisch vor allem durch das Wikinger-Schiff Motiv auf der einen und das Porträt der englischen Königin auf der anderen Seite aus. Der Noble hat einen Nennwert von 10 Pfund. Neben dem Noble befinden sich im Angebot vieler Händler auch Münzen aus China. Die dort geprägte Münze wird auch als Panda bezeichnet. Auch der Meaple Leaf aus Kanada, sowie auch der American Eagle in der Platinfassung erfreuen sich bei Platinmünzen Sammlern einer hohen Beliebtheit. Platinmünzen kaufen kann man nicht nur im Internet, sondern auch bei Banken. Ein Kauf von Platinmünzen muss jedoch vorher gemeldet werden, da die Banken oftmals die Münzen nicht vorrätig haben.

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